| Karl - Heinz Till | Rauchbrand - Keramikwerkstatt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Geboren 1956 Ausbildung zum Tischler Nach mehreren Jahren Berufstätigkeit als Tischler, Ausbildung zum Ergotherapeuten. Als Künstler Autodidakt, freischaffend tätig seit 1990. In den letzten Jahren beschäftige ich mich überwiegend mit Keramik. Sämtliche Arbeiten sind von Hand aufgebaut. Ich glasiere meine Skulpturen nicht, poliere sie jedoch meist vor dem Brennen. Durch das polieren wird der Ton dichter und erhält seinen eigentümlichen Glanz der durch keine Glasur zu erzielen wäre. Nach dem Trocknen brenne ich meine Arbeiten im offenen Feuer. Durch die Spuren die das Feuer hinterlässt wird jedes Stück zum Unikat. Je nach Verlauf des Brandes verändert sich die Farbgebung der Objekte, wobei das Ergebnis nie genau vorhersehbar ist. Es ist ein Wechselspiel zwischen Oxidierung, der Ton färbt sich rot und Reduktion, dabei wird dem Feuer der Sauerstoff entzogen, der Ton färbt sich infolge schwarz. Wesentlicher Aspekt meiner Arbeit ist für mich der Umgang mit und die Umwandlung von Energie. Ton, ein Werkstoff, der durch seine Entstehung bereits viel Energie in sich trägt. Dieses, bislang plastische, Material wird nun geformt, aufgebaut, poliert und im Feuer gebrannt. Durch diese Energiezufuhr wird der Ton nun hart und nimmt seine endgültige Gestalt an, ist zu seinem Ende gekommen. Die Ausstrahlung / Anmutung der einzelnen Objekte das ist, für mich, Form / Skulptur gewordene Energie. ▲ |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||